Opferrolle

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und gleich starte ich mit einem kritischen Blogartikel, Selbstkritik oder so etwas muss ab und zu sein. Viele Muslime beschweren sich immer darüber wie feindlich manche uns gesinnt sind und dass wir immer die Opfer sind und die armen.

Oftmals wenn die sogenannten Islamkritiker wieder einmal ein Ass aus dem Ärmel schütteln, oder eine Zeichnung unseres Propheten auftaucht oder sonst etwas, dann erwacht in manchen Muslimen etwas (ob diese nun praktizierend sind oder nicht). Manches unschöne Wort kommt dann über die Zunge (oder die Feder), auch Schimpfworte, Kritik an Nichtmuslimen. oder es wird sogar das Lang beleidigt in welchem man lebt. Der Löwe erwacht und brüllt dass die Wände wackeln…

Nur, wir Muslime brüllen eigentlich nicht..

Zu Zeiten unseres Propheten Muhammed (sas), wurden die Muslime beschimpft, bespuckt, beleidigt, gefoltert, vertrieben aber keiner von Ihnen hat zurückgeschlagen oder seinen Angreifer mit schlimmen Worten beleidigt oder gar unschuldige angegriffen. Nein, unser Prophet Muhammed, dem und dessen Nachfahren wir doch nacheifern sollten, haben die Situation mit Geduld und Weisheit ertragen. Sie haben sich mit Barmherzigkeit gewehrt und nicht auf das Niveau der Angreifer herunter gelassen.

Heutzutage vergessen viele Muslime in der Wut, der ewigen Kritik Ihren Ursprung, Ihren Anstand und dadurch Ihre Religion. Man lässt sich von allem und jedem so schnell provozieren und was geschieht dadurch? Islamkritiker lachen sich ins Fäustchen und haben wieder einmal mehr erreicht was sie wollen.

Liebe Geschwister,vergesst nicht, auch David kann Goliath besiegen, also haltet euren Zorn im Zaum, zählt bis 10 dreht euch um und erledigt ist die Situation. Warum nicht den wahren Islam zeigen? Der tickt nämlich nie aus!

Warum immer gleich aufregen? Warum provozieren lassen wo es doch genau das ist was damit bezweckt ist? Wenn euch einer in der Schulzeit gehänselt hat, habt ihr da nie gelernt den einfach stehen zu lassen? Schade, da vergeht dem andern der Spass nämlich blitzartig!

Also cool down, down coolen und lasst die stussen und Bilder zeichnen bis es denen verleidet. Unser Leben wäre so, so viel einfacher!

Mit jedem Brüllen des Löwen schaden wir doch nur unserem Ruf noch mehr und dem Islam.

Und nur damit jetzt keiner mich angreift, ich bin auch gegen Bilder unseres Propheten, aber umso mehr wir brüllen und toben, umso mehr werden davon gemalt!

Gemeinsam

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Mein Mann ist mein Leben

er hat mir so viel gegeben

 

auf ihn kann ich immer zählen

ihn kann ich immer wählen

 

das Eheleben nicht immer einfach ist

trotzdem man den andern wenn er weg ist vermisst

 

Manchmal lachen, manchmal weinen

sich aber jedes mal wieder vereinen

 

durch dick und dünn Hand in Hand

hier oder sei es in einem anderen Land

 

in guten wie in schlechten Tagen

gemeinsam gehen gemeinsam wagen

 

Achtzehn gemeinsame Jahre waren es bisher

und beide haben wir das Verlangen nach mehr

 

Beide hoffen wir noch viele Jahre gemeinsam zu gehen

und noch manchen Sonnenuntergang zusammen zu sehen

 

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Das Leben

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Das Leben ist bunt

wie ein bunter Hund

mal fröhlich mal traurig

auch ab und zu schaurig

es ist eine Berg und Tal Fahrt

gibt manchmal graue Haare im Bart

manchmal jammern wir

und denken ach andern gehts besser als mir

doch vielen Menschen es schlechter geht

in deren Leben ein ganz rauher Wind weht

dann schüttele ich den Kopf

und denk ich bin gar kein armer Tropf

manch einer würde wohl alles geben

wenn er meinen Lebensweg könnt streben

so stehe ich wieder auf und gehe weiter

auf den Stufen meiner Lebensleiter

 

geschrieben am 12-8-2013. copyright by rina

Ramadanisiert – Gedicht (verfasst am 24.7.2013)

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 Uh ob das wohl gut kommt mitten im Ramadan?

Werd‘s ja merken an den Kommentaren dann

 

Ich hoffe ihr seid alle fit

Und fühlt euch nicht wie ein MC Donald‘s Pommes Frites

 

Mit hängendem Kopf, gummig und ohne Rückgrat

Würde uns in dieser Zeit noch fehlen grad

 

Ojeh jetz spür ich meinen Magen

Der hat „Frites“ gehört und will jetzt was sagen

 

Nene du, musst noch warten

Geh doch zum Spielen ein wenig in den Garten 🙂

 

Nein jetzt ernsthaft, mir geht’s gut

Bin bisher immer noch guten Muts

 

Oft werde ich gefragt, fällst Du nicht fast um? So ohne Wasser und Essen das ist doch nicht gesund! Doch doch, ich fühl mich fit und mein Bauch ist auch weniger rund!

 

Wenn ich jetzt noch die Nutellaschnitte abends weg lass

Verlier ich vielleicht nebenbei paar Kilos das wär doch krass

 

Ich brauch aber keine Sandwich Almosen

Falle noch lange nicht aus den Hosen

Zurück zur Arbeit lenken

Nächster Fall, grübeln und denken

Aber Freunde vielen Menschen geht es tausendmal dreckiger auf dieser Welt

Und wir jammern über Fup’s, Autos, Miete, oder weil uns das Wetter nicht gefällt

 

Daher eben wie für uns Muslime Ramadan, konzentrieren auf das Wesentliche tut oftmals gut

Man vergisst darüber die Sorgen und kriegt Mut,

 

Also lasst es uns anpacken! Gemeinsam kriegen wir den Arbeitstapel klein

Wenn jeder mithilft dann wird das fein

Nicht rummeckern sondern Ärmel nach hinten und Hände reinstecken!