Cinnamon Desktop

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Jahrelanger User unter Gnome 2, dann plötzlich kam Unitiy, ungewollt war alles anders. Ich weiss der Mensch ist ein „Gewohnheitstier“ aber es liegt echt nicht nur daran.

Unity ist meiner Meinung nach auf einem Tablet oder Netbook nahezu perfekt, aber nicht auf einem 17″ oder noch grösseren Bildschirm, ausserdem fehlen einfach viele Konfigurationsmöglichkeiten, welche man bisher immer benutzt hat.

Klar es gibt da noch die Alternative Gnome 3 zu installieren, das habe ich ebenfalls getestet, aber fühlte mich auch damit immer fremd und als wäre ich irgendwo wo ich nicht sein möchte und nur „zu Besuch“. Es gibt noch viele andere Alternativen, aber ich habe mich dann enschieden Linux Mint zu testen und bin dann dadurch auf Cinnamon gestossen, wo ich mich endlich wieder zuhause fühlte.

Was ist Cinnamon? Cinnamon ist ein Fork von der Gnome-Shell und versucht den klassischen Stil von Gnome 2 nachzuahmen aber mit aktueller Software. Es ist noch am entstehen, hat aber schon jetzt einige Konfigurationsmöglichkeiten welche man unter Unity/Gnome 3 vermisst und es hat auch schon einige Effekte drin, welche man nach Wunsch aktivieren oder deaktivieren kann.

Hier mal einige Einstellmöglichkeiten:

Das Panel, hier kann man schon mal einstellen ob man 1 oder 2 Panels haben will, wenn eines, dann ob es oben oder unten platziert werden soll, den Titel den das Menu haben soll (man kann es also umbenennen!), auto verbergen des Panels, sowie das Menuicon verändern

Der Kalender, Einstellmöglichkeiten für das Datumsformat mit Möglichkeit ein eigenes spezifisches Format zu generieren (zb Uhrzeit noch mit Sekunden oder statt 24H Anzeige AM/PM), sowie ob die Zeit automatisch über Internet aktualisiert werden soll

Übersicht, aktivieren oder deaktivieren der Fensterübersicht über die obere Link Ecke (fährt man bei aktiver Übersicht dort hin, dann sieht man eine Übersicht aller offener Fenster und Programme)

Themes, Anzeige der installierten Themes und die Option weitere Themes per Link herunter zu laden. Diese müssen dann entpackt werden und in den Ordner usr/share/themes kopiert werden. Es gibt noch nicht so viele Themen, aber das wird sich noch ändern

Desktop-Effekte, aktivieren oder deaktivieren der integrierten Desktop Effekte. Hier kann man zb auswählen welchen Effekt man beim schliessen, minimieren, maximieren oder wiederherstellen eines Fenster haben möchte

Applets, kleine Programme die man zum Panel hinzufügen kann wie früher in Gnome 2. Zb Uhr, Kalender, Arbeitsflächenumschalter, Destop anzeigen usw

Erweiterungen, automatisch Papierkorb leeren, ein Dock und die Option mehr Erweiterungen zu installieren

Desktop, einstellen welche Symbole auf dem Desktop zu sehen sein sollen und ob Nautilus den Desktop bei der Navigation auch einschliessen soll

Fenster, einstellen ob die Fensterbuttons links oder rechts zu sehen sein sollen und was bei Doppelklick auf den Rahmen eines Fensters passieren soll

Schrift, Schriftarten und Grössen einstellen

So, das waren die einzelnen Option von Cinnamon Settings, weitere Posts zu Cinnamon folgen

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