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Linux Mint vs Ubuntu 11.10 – diesmal etwas anders

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Gestern kam ich auf die glorreiche Idee mal zum testen neben Ubuntu 11.10 noch Linux Mint zu installieren. Da mich Ubuntu im Moment nicht gerade vom Hocker haut mit der Änderung zu Unity, gucke ich halt mal ein wenig „fremd“.

Nur, so hatte ich es mir dann doch nicht vorgestellt!

Ich bootete ab der Linux Mint CD und wählte dann nach dem der Desktop aufgebaut worden war „installieren“. Bei der Auswahl wählte ich, dass Linux Mint neben Ubuntu installiert werden sollte und verschob den Schiebeschalter der mich die Partitionen anpassen liess. Während der Installation fragte mich dann Mint ob ich das gefundene Benutzerkonto von Ubuntu einbinden wolle, damit ich von Mint alle meine „alten“ Dateien verfügbar hätte.

Toll dachte ich, falls ich dann später eventuell auf Mint umsteigen würde, müsste ich nicht mehr mühsam die Daten zuerst in Ubuntu sichern, sondern könnte sie von den gemounteten Ordner einfach in meine Verzeichnise bei Mint kopieren. Was ich mit diesem kleinen Häckchen sonst noch auslöste, ahnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Nach der Installation bootete ich frischfröhlich wieder in mein Ubuntu und nach dem Login traf mich fast der Schlag: alle Schriften waren riesig!

Augen reiben brachte nichts, die riesen Schriften blieben. Ich kontrollierte die Auflösung, die eingestellten Schriftgrössen, aber nichts schien verändert. Dann versuchen wir halt es zu korrigieren irgendwie, dachte ich, aber denkste!

Weder in den normalen Einstellungen der Schriftgrössen und Schriftarten noch mit dem Tool „erweiterte Einstellungen“ konnte ich den Fehler beheben, manches wurde zwar kleiner, aber anderes blieb nach wie vor riesig und ein arbeiten so mit den abgeschnittenen Titel (weil zu gross für den Rahmen) war unmöglich.

Also ab ins Ubuntu Forum. Dort lernte ich dann, dass es wohl eben nicht so eine gute Idee gewesen war, die Benutzerordner zu importieren und ja, was ich dabei völlig ausser Acht gelassen habe, war, dass beide Systeme einen User mit selben Namen besassen!

Tja, wieder was dazu gelernt.

Ich habe dann diesmal Mint zuerst installiert, natürlich ohne irgend etwas zu importieren 🙂 und danach Ubuntu als zweites, danach hiess es alles wieder nach meinem Geschmack einrichten, Skype, Kmess, Filezilla, Chromium etc installieren und, damit ich auf beiden Systemen eben alles vorhanden habe, kopierte ich (natürlich von Hand) meine Fotos und Mails in beide Systeme, so kann ich beide testen, ohne dass mir jedesmal was fehlt und ich hin und her wechseln musst.

Es hat etwas Zeit und nerven gekostet, aber ich bin um eine Erfahrung reicher!

Meine Hobbys

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Ich lese sehr gerne, zb Erfahrungsbücher, Lebensberichte, Krimis, Romane und Bücher über meine Religion


  • Der Islam bestimmt mein Leben und ist für mich enorm wichtig. Ich verfolge gerne Diskussionsrunden zu diesem Thema, schaue gerne Videovorträge, lese gerne im Koran und führe gerne spannende und lehrreiche Gespräche mit meinen Kolleginnen oder bin auf unserer Internetseite zum Thema Islam (eine Art Community) am arbeiten

  • Ich bin sehr gerne mit meiner Familie zusammen, besuche meine Eltern, ab und zu besuchen uns die Neffen von meinem Mann (inzwischen sind sie schon 21 und 18), oder ich unternehme etwas mit meinem Mann. Wir gehen gerne spazieren in der Natur und der Gesprächsstoff geht uns alhamdulillah auch nach 15 Jahren nie aus

  • Meine Webseiten und ich interessiere mich sehr für Informatik und Webdesign. In meiner Freizeit “supporte” ich meiner Familie und Bekannten bei PC Problemen, ich erstelle für privat Webseiten (mit Joomla, OSCommerce etc.), ich teste gerne neue Programme und andere Betriebssysteme, so bin ich schlussendlich auch auf Linux gelandet. 🙂

  • Manchmal spiele ich auch private Supporterin bei meinen Eltern und wenn ich nicht herausfinde wo das Problem liegt, dann stelle ich Fragen in Computerforen oder suche im Google, meistens finde ich dann auch was ich suche.

  • Ich höre ab und zu auch Musik, aber nicht herkömmliche Musik mit Instrumenten, (zumindest höchst selten nur), sondern meist A Capella ,

  • Ich habe sehr gerne Tiere, wir hatten auch selber eine Katze, die ein riesiges Herz hatte und manchmal fast besser gehorchte als ein Hund. Sie kam wenn man sie rief und wenn man spazieren ging dann sauste sie von irgendwo daher, auch wenn sie vorher weit und breit nirgends zu sehen war. Naja und wenn der Spaziergang dann etwas weiter gehen sollte, musste halt jemand zurück und den Kater mit Futter zuerst in die Wohnung locken.

  • Ich bin eine spontane, hilfsbereite, flexible Persönlichkeit, ohne Vorurteile gegen Rassen und/oder Religionen und bin immer für ein Spässchen zu haben. Wenn man mich zum Freund hat, so kann man immer auf mich zählen, ich lasse meine Freunde nie im Stich.

Ubuntu

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Was ist den nun Ubuntu genau? Bitte etwas mehr darüber…

Ubuntu  ist eine Linux Distribution, basierend auf Debian. Im Oktober 2004  wurde die erste Version veröffentlicht. Kurz danach war Ubuntu schon  sehr bekannt und innerhalb von 1-2 Jahren zählte Ubuntu zu den  meis tbenutzten Linux-Distributionen.

Ubuntu wird vom Unternehmen Canonical Ldt gesponsert, das vom südafrikanischen Unternehmer Mark Shuttleworth gegründet wurde.

Ziel  der Entwickler von Ubuntu ist es, ein Betriebssystem zu entwickeln,  welches einfach zu installieren ist, leicht zu bedienen und mit  installierter Software die untereinander abgestimmt ist. Auch ist es ein  gesellschaftliches Ziel, ein Betriebssystem zu erstellen, welches jeder  Mensch ohne grosse Einschänkungen  und vorallem kostenlos erwerben und  verwenden kann. Dadurch dass Ubuntu in der Zwischenzeit in vielen  Sprachen installiert werden kann, ist das Betriebssystem international  einsetzbar. Nicht nur Privatpersonen benützen es, sondern auch Firmen  und Institutionen stellen nach und nach Ihre Computer auf Ubuntu um. Als  Beispiel: Die französische Nationalversammlung stellte 2007 die  Computer ihrer Abgeordneten auf Ubuntu um. Betrachtet man dabei, das die  ganze Installation sowie die zukünftigen Aktualisierung der Software  nichts kostet, entsteht dadurch eine enorme Kosteneinsparung!

ubuntu-lucid-lynx_2

Ubuntu  funktioniert im Gegensatz zu Windows, ganz anders. Nicht nur im Aufbau  des Systems, sondern auch in der Benützung. Bei Windows ist man es sich  gewöhnt, ein Programm zu installieren indem man ab einer Webseite die  Setup.exe herunterlädt und diese durch Doppelklicken installiert. Auch  das starten eines Programmes funktioniert über den Klick auf eine .exe  Datei.

Bei Ubuntu ist das anders. Man kann zwar eine Datei auch  dadurch starten dass man sie anklickt, allerdings nicht mit Doppelklick.  Die Installation eines Programmes verläuft aber ganz anders. Es gibt  bei Ubuntu verschiedene Möglichkeiten ein Programm zu installieren:

  • Über  die Paketverwaltung. Nach einer Standartinstallation von Ubuntu sind  dort alle auf der CD verfügbaren Programme aufgelistet. Besteht  zusätzlich eine Internetverbindung, wird die Paketverwaltung über  Internet aktualisiert und erhält Daten aller für diese Version  verfügbarer Software. Will man ein Programm aus der Liste installieren,  wählt man die Software in der Liste aus und bestätigt den Auftrag über  „Anwenden“. Ubuntu installiert danach die Software selbständig und  meldet auch, falls für die Verwendung des Programmes zusätzliche  Software installiert werden muss

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  • Die  zweite Möglichkeit ist über die Funktionen „Hinzufügen/Entfernen“. Bei  Windows kennt man in der Systemsteuerung den Punkt „Software“, womit man  installierte Programme verwalten und entfernen kann. Ubuntu kennt diese  Möglichkeit auch, aber in erweiterter Form. Öffnet man diese  Verwaltung, werden über Internet alle verfügbaren Programme für die  installierte Ubuntu-Version abgerufen und als Einträge nach Kategorien  sortiert angezeigt. Will man ein Programm aus der Liste installieren  oder gegebenenfalls entfernen, genügt es, den Eintrag anzuwählen und mit  „Anwenden“ zu bestätigen. Ubuntu installiert danach im Hintergrund das  gewünschte Programm und trägt es direkt im Menü als neuen Menüpunkt ein.
  • eine  weitere Möglichkeit ist der GDebi-Installer. Nehmen wir als Beispiel  Skype (ein Messenger für Video/Audiochat), um dieses Programm mit dem  GDebi-Installer zu installieren, muss von der Skype-Webseite die  Setup-Datei im .deb-.Format heruntergeladen werden. Der Gdebi-Installer,  erkennt die Datei und installiert das Programm selbstständig. Fehlt  eine weitere Zusatzsoftware, damit das gewünschte Programm einwandfrei  funktionieren kann, zeigt der Installer dies an. Die Software wird  danach installiert und nahtlos in Ubuntu integriert.

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  • Die  letzte Möglichkeit die ich hier erwähnen möchte ist der Terminal.   (Diesen Terminal gibt es eigentlich in Windows auch, nur wird er vom  normalen User selten benutzt.) In dem Ubuntu das entsprechende Kommando  gegeben wird, installiert es die gewünschte Software ganz selbständig  automatisch, vorausgesetzt, sie ist in den Servern und Paketlisten  bekannt. Der Befehl „sudo apt-get install skype“ würde die Software  Skype auf dem Ubuntu System installieren. Über den Terminal kann das  System auch aktualisiert werden und gegebenenfalls nach nicht mehr  benötigen Dateien und Verknüpfungen durchsucht werden um diese zu  entfernen.

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Interessant, aber ist das nicht alles kompliziert? Windows dagegen ist so einfach…

Wer  von Windows zu Linux umsteigen will, muss bereit sein, zumindest am  Anfang einige Zeit zu investieren, um sich mit dem neuen System und  dessen Funktionen vertraut zu machen. Aber keine Angst, um Linux/Ubuntu  verwenden zu können, benötigt es keine Informatikausbildung und auch  keine Vorkenntnisse! Jeder Mensch, der lernbereit ist, kann sich in  Ubuntu kurz einarbeiten und wird dieses System danach sicher nicht mehr  missen wollen!

Hier einige Vorteile:

  • Ubuntu ist kostenlos, es darf kopiert, verändert und unbegrenzt auf mehreren Computer installiert werden
  • Dieses  Betriebssystem ist in verschiedenen Sprachen verfügbar und kann  gleichzeitig in mehreren Sprachen installiert werden, so dass jeder  Benutzer allenfalls eine andere Sprache verwenden kann, dies auf ein und  demselben System!
  • Ubuntu und auch Linux kennt eigentlich keine Viren.   Die meisten User welche mit diesem System arbeiten, verwenden weder ein  Antivirus-Programm noch einen Firewall. Will man ein Programm  installieren oder eine systemübergreifende Änderung vornehmen, muss  zuvor der Vorgang mit dem Root-Passwort (ähnlich wie ein  Administratorpasswort)bestätigt werden. Somit kann sich ein Virus etc  nicht, oder nicht so tief in das System eintragen wie es allenfalls bei  Windows möglich wäre
  • Ubuntu ist immer gleich schnell. Bei  Windows wird das System mit der Zeit langsamer, aufgrund der  installierten Software und der Einträge in der Registry.
  • Die  Installation von Ubuntu ist einfach und nach einer kurzen  Einarbeitungszeit ist das tägliche Arbeiten mit Ubuntu viel einfacher  und interessanter.
  • Alle 6 Monate gibt es eine neue Version von  Ubuntu, (wie XP und Vista), das System erkennt das verfügbare Upgrade  und dieses kann kostenlos installiert werden

Ubuntu rocks! Einfach testen und sich überzeugen lassen Download

Linux

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Fortsetzung vom Thema „2 Betriebssysteme im Vergleich“

Die zur Zeit wohl bekanntesten Distributionen von Linux sind:

  • Debian

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  • Suse

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  • Knoppix

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  • Ubuntu

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Alle  Distributionen habe ich getetest. Mein Favorit ist  eindeutig Ubuntu. Diese Distribution hat mich aus folgenden Gründen  überzeugt.

  • Gut für Einsteiger, welche von Windows wechseln wollen, oder ein Einblick in Linux erhalten möchten
  • Übersichtlich gestaltet mit einem sehr ansprechenden Design
  • Unendliche Anpassungs- und Erweiterungsmöglichkeiten
  • eine weltweite Community mit Forum, sind Fragen kann man diese dort stellen und erhält innert kurzer Zeit Antwort

Selbstverständlich  sind alle andern Distribtutionen auch sehr empfehlenswert, will man von  Windows auf Linux umsteigen, lädt man sich am besten eine Live CD  herunter, so kann man seinen Computer von dieser CD booten lassen, ohne  an den Einstellungen des eigenen Systems etwas zu ändern. Dadurch lässt  sich die Version einwandfrei testen und dabei findet man am besten  heraus welche einem am besten zusagt.

2 Betriebssysteme im Vergleich

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Die Auswahl der Betriebssysteme ist riesig. Die 3 wichtigsten sind wohl Windows (Microsoft), Linux und Mac (Apple) .Hier möchte ich speziell auf Windows und Linux etwas näher eingehen.

Zuerst einmal, was versteht man überhaupt unter einem Betriebssystem?

Dies ist die Software, die es ermöglicht

  • einen Computer überhaupt zu benutzen
  • verschiedene Programme zu verwenden und auf dem System Daten zu speichern
  • Geräte wie Scanner, Drucker etc zu verwalten, steuern und anwenden
  • verschiedene Benutzer zu verwalten

Grob  gesagt ist wohl Windows, insbesondere Windows XP zur Zeit noch das  meist verbreitete Betriebssystem, kurz gefolgt von Apple und Linux  Systemen. Je nach Anwendungsbereich und Anforderungen, wählt der  Benutzer sein System aus.

XP, Vista, Windows 2000, Windows 98- Was sind denn das?

Dies sind einzelne Hauptversionen des Betriebssystems Microsoft Windows.

Hier eine Aufzählung der wichtigsten Betriebssystem-Versionen von Microsoft:

Windows  98/98Se wurde am 25. Juni 1988/5. Mai 1999 veröffentlicht. Im Vergleich  zu den heutigen Betriebssystemen und Anforderungen ist diese Version  inzwischen sehr veraltet, die Anforderungen haben sich geändert, sowie  auch die Hardware (Computer, Geräte, Anschlüsse etc) . Auf neuen  Computern könnte die Installation und Benutzung zu Problemen führen.  Hingegen installiert man auf einem älteren Computer oder Laptop besser  Windows 98. Wichtig zu wissen ist aber, dass die Unterstützung und  Aktualisierung durch Microsoft für diese Version 2006 eingestellt wurde.

 

Windows  ME/ 2000 wurde im September 2000/Februar 2000 veröffentlicht. Die  beiden Versionen sind kosmetisch schon etwas moderner gestaltet und  haben einige Neuerungen und Vorteile gegenüber seinen Vorgängern.  Unterstützung für (damals) modernere Geräte, eine einfachere  Bedienbarkeit und eine verbesserte Version des Media Players. Auch für  Windows ME wurde die Unterstützung und Aktualisierung 2006 eingestellt,  allerdings hat Microsoft angekündigt Windows 2000 noch weiterhin mit  sicherheitskritischen Korrekturen zu unterstützen.

 

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Windows  XP wurde am 25. Oktober 2001 veröffentlicht. Am auffälligsten auf den  ersten Blick ist die komplett neue Benutzeroberfläche/Design. Viele  andere Neuerungen kamen hinzu, wie zum Beispiel die Möglichkeit das  System auf einen funktionierenden Wiederherstellungspunkt  zurückzustellen, falls bei einer Installation oder Änderung eines  Programmes etwas schiefgeht. Auch bietet XP die Möglichkeit der  Remote-fernwartung (näheres dazu später). Die gesamte Systemstruktur ist  viel übersichtlicher und gerade im Vergleich mit der Vorgängerversion  Windows 2000/ME ist XP bedeutend stabiler. Aktuelle Hardware und auch  etwas ältere wird sehr gut unterstützt.

Ich habe bisher auf  allen diesen Versionen gearbeitet, Windows XP ist davon bisher weitaus  die Beste, es ist viel einfacher zu bedienen,  hat viel mehr Funktionen  und Möglichkeiten. Allerdings, dauert die gesamte Installation von XP  daher auch einiges länger als die der Vorgänger 🙂

Nun, was ist den der Unterschied zu dem Betriebssystem Linux?

Es gibt vor allem zwei grosse Unterschiede die sehr ins Gewicht fallen:

Um  den grössten Unterschied zu verstehen, müssen wir zuvor den Begriff  Quellcode etwas näher erläutern. Kurz gesagt: Ein Betriebssystem sowie  auch andere Software besteht aus einem Quellcode. Der Quellcode/die  Programmiersprache bedeutet in etwa “ den für Menschen lesbaren, in  einer Programmiersprache geschriebenen Text eines Computerprogrammes“.

Ist  eine Software „Closed Source“, so hat der Programmierer den Quellcode  nicht veröffentlicht. Er behält also für sich, wie genau die Software  programmiert wurde. So kann der Herausgeber gewährleisten, dass der Code  geheim bleibt und die Software nicht von jemand anderem verändert oder  weiterentwickelt und kopiert werden kann.

So ist es mit  kostenpflichtiger Software wie Programmen und eben auch allen  Betriebssystemen von Microsoft Windows. Die alleinige Linzenz des  Programmes, sowie das gesamte Wissen über dessen Programmierung liegt  bei Microsoft.

Linux ist daher das pure Gegenteil, es ist Open  Source. Das heisst, der Programmierer veröffentlich den Quellcode der  Software, somit kann sie von jeder Person mit genug Wissen  weiterentwickelt, verändert und veröffentlicht werden. Will man sich  Linux installieren, ob einmal, zweimal oder auf Computern der ganzen  Verwandtschaft, es müssen keine Linzenen gekauft werden. Das heisst,  dieses Betriebssystem ist kostenlos!

Dieses Betriebssystem wird  von Softwareentwicklern auf der ganzen Welt weiterentwickelt. Entstanden  ist es 1991, durch den Progammierer Linus Torvalds, daher auch der Name  „Linux“. Auch von Linux gibt es wie bei Microsoft ganz verschiedene  Versionen. Mehr dazu in der Rubrik Linux/Ubuntu.

Ubuntu – Das freie Betriebssystem

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Ubuntu ist ein Begriff aus Afrika und bedeutet „Menschlichkeit gegenüber  Anderen“.   Es ist „der Glaube an etwas Universelles,  das die gesamte  Menschheit verbindet“. Dieses Konzept ist die Grundlage für die  Zusammenarbeit in der Ubuntu-Gemeinschaft. Wir wollen bzw. müssen  effizient zusammenarbeiten. Diese Verhaltensregeln sind die Basis für  die Kommunikation unter uns.

So heisst das freie Betriebssystem, welches nicht von Microsoft ist und so beschriebt sich sein Team.

Ubuntu ist ein gemeinschaftlich getragenes Projekt mit dem Ziel, ein  Betriebssystem und eine vollständige Auswahl an Anwendungsprogrammen zu  schaffen und dazu freie und quelloffene Software zu benutzen. Das  Herzstück des Verständnisses der Freiheit von Software bei Ubuntu sind  diese zentralen Überzeugungen:

* Jeder Benutzer eines Computers sollte seine Programme für jeden Zweck  einsetzen, kopieren, in kleinerem oder größerem Rahmen weitergeben, zu  verstehen suchen, ändern und verbessern können ohne Lizenzgebühren  bezahlen zu müssen.

* Jeder Benutzer eines Computers sollte die Möglichkeit haben, seine  Programme in einer Sprache seiner Wahl zu benutzen.

* Jeder Benutzer eines Computers sollte sämtliche Möglichkeiten haben,  seine Programme zu benutzen, auch im Falle einer Behinderung.

Um aus „Was ist freie Software“ der „Free Software Foundation“ zu  zitieren, sind die wichtigsten Freiheiten freier Software beschrieben  als:

1.die Freiheit, Programme für jeden Zweck auszuführen,

2.die Freiheit, die Funktionsweise eines Programms zu untersuchen und es  an seine Bedürfnisse anzupassen,

3. die Freiheit, Kopien weiterzugeben, damit man anderen helfen kann,

4. die Freiheit, das Programm zu verbessern und seine Verbesserungen an  die Öffentlichkeit zu bringen, damit jeder profitiert.

Das heisst, jeder kann das Betriebssystem frei im Internet herunterladen  oder kostenlos auf CD bestellen, jeder darf davon Kopien machen und  diese weiterverschenken und jeder kann diese Software nach seinen  Wünschen abändern oder erweitern und dann ebenfalls zur freien Verfügung  anbieten.

Da dadurch so viele Helfer mitarbeiten, werden allfällige Fehler viel  schneller korrigiert. Bei Microsoft dauert es manchmal Jahre, bis ein  neues Servicepack herauskommt, welches einen Fehler behebt, ausserdem  hat Microsoft einige Nachteile:

Betriebssysteme kosten und dürfen nicht kopiert werden, Lizenzen kosten  und in den meisten Lizenzen sind Programme wie Word, Excel nicht dabei,  was heisst dass man für diese noch separat zahlen muss. Ausserdem sind  viele Funktionen bei Windows nicht entfernbar und vorallem nicht  änderbar. Niemand ausser Microsoft kennt den Code/die Zusammensetzung  wie das Programm genau erstellt wurde.

Ich bin ebenfalls der Meinung, dass auch etwas benachteiligtere  Menschen, sei es gesundheitlich oder finanziell, die Möglichkeit haben  sollten, sich ein Betriebssystem zu leisten. Damit ist es natürlich  nicht gemacht. Aber da Ubuntu sehr klein ist, passt es theoretisch sogar  auf einen Usb-Stick und ein „leerer“ Computer kann damit betrieben  werden, ohne dass Ubuntu installiert wird. Dank der kleinen Grösse,  passt diese System auch auf ganz alte Computer oder Laptops, welche eine  sehr kleine Festplatte haben. Windows auf solche Geräte zu bekommen ist  meist fast unmöglich. Ältere Computer mit kleinen Festplatten kann man  heutzutage schon ab 20.- kaufen.

Da die Ideen Ubuntu’s mit meinen Ansichten übereinstimmen, habe ich den  Entschluss gefasst und auf meinem Laptop Ubuntu installiert.

Ich bin sehr zufrieden damit!

Rina Computerfreak

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Ja, ich gebe es offen zu, ich bin ein absoluter Computerfreak.

Was ich daran mag:

  • neue Programme und Funktionen kennenlernen
  • andere Betriebssystem als meines ausprobieren
  • Die Herausforderung, manchmal dazu lernen zu müssen und daSs nicht immer alles auf Anhieb funktioniert
  • surfen im Internet
  • chaten mit Freunden
  • Texte schreiben
  • Webseiten erstellen für mich, Freunde oder Personen die mich über meine  Webseite kontaktieren
  • ich liebe es bei PC-Problemen zu supporten/helfen

Details:

Wenn ich surfe im Internet so lese ich viel über Behinderungen, wie zb.  Autismus, Trisomie, ADS/ADSH, oder über den Islam, Computerfachwissen,  etc

Wenn jemand aus der Familie oder dem Freundeskreis ein Computerproblem  hat, so installiert er nach meiner Anleitung ein kleines Programm, so  kann ich dann von meinem Computer aus auf den Fremdcomputer zugreifen,  sehe den Bildschirm und kann Maus/Tastatur benützen, als sässe ich  direkt vor dem fremden Computer. Oftmals wurde meine Hilfe in der  Familie schon beansprucht. Meine Schwägerin Zakia in Kanada, bittet mich  oft um Hilfe, das hat sich herumgesprochen, letzthin half ich sogar  ihrer Schwägerin.