Archiv der Kategorie: Islam

Opferrolle

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und gleich starte ich mit einem kritischen Blogartikel, Selbstkritik oder so etwas muss ab und zu sein. Viele Muslime beschweren sich immer darüber wie feindlich manche uns gesinnt sind und dass wir immer die Opfer sind und die armen.

Oftmals wenn die sogenannten Islamkritiker wieder einmal ein Ass aus dem Ärmel schütteln, oder eine Zeichnung unseres Propheten auftaucht oder sonst etwas, dann erwacht in manchen Muslimen etwas (ob diese nun praktizierend sind oder nicht). Manches unschöne Wort kommt dann über die Zunge (oder die Feder), auch Schimpfworte, Kritik an Nichtmuslimen. oder es wird sogar das Lang beleidigt in welchem man lebt. Der Löwe erwacht und brüllt dass die Wände wackeln…

Nur, wir Muslime brüllen eigentlich nicht..

Zu Zeiten unseres Propheten Muhammed (sas), wurden die Muslime beschimpft, bespuckt, beleidigt, gefoltert, vertrieben aber keiner von Ihnen hat zurückgeschlagen oder seinen Angreifer mit schlimmen Worten beleidigt oder gar unschuldige angegriffen. Nein, unser Prophet Muhammed, dem und dessen Nachfahren wir doch nacheifern sollten, haben die Situation mit Geduld und Weisheit ertragen. Sie haben sich mit Barmherzigkeit gewehrt und nicht auf das Niveau der Angreifer herunter gelassen.

Heutzutage vergessen viele Muslime in der Wut, der ewigen Kritik Ihren Ursprung, Ihren Anstand und dadurch Ihre Religion. Man lässt sich von allem und jedem so schnell provozieren und was geschieht dadurch? Islamkritiker lachen sich ins Fäustchen und haben wieder einmal mehr erreicht was sie wollen.

Liebe Geschwister,vergesst nicht, auch David kann Goliath besiegen, also haltet euren Zorn im Zaum, zählt bis 10 dreht euch um und erledigt ist die Situation. Warum nicht den wahren Islam zeigen? Der tickt nämlich nie aus!

Warum immer gleich aufregen? Warum provozieren lassen wo es doch genau das ist was damit bezweckt ist? Wenn euch einer in der Schulzeit gehänselt hat, habt ihr da nie gelernt den einfach stehen zu lassen? Schade, da vergeht dem andern der Spass nämlich blitzartig!

Also cool down, down coolen und lasst die stussen und Bilder zeichnen bis es denen verleidet. Unser Leben wäre so, so viel einfacher!

Mit jedem Brüllen des Löwen schaden wir doch nur unserem Ruf noch mehr und dem Islam.

Und nur damit jetzt keiner mich angreift, ich bin auch gegen Bilder unseres Propheten, aber umso mehr wir brüllen und toben, umso mehr werden davon gemalt!

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Wie Menschen den Anstand verlieren

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Ich weiß, ich habe selber den Entscheid getroffen Muslima zu werden und auch das Kopftuch zu tragen.

Mir ist auch klar dass ich damit hier immer noch auffalle, oder “aus der Reihe tanze“, aber das rechtfertigt noch nicht wie manche meiner eigenen Schweizer Landsleute nun mit mir umspringen und auch mit anderen Menschen.

Traurig aber wahr, manche vergessen glatt ihren (hoffentlich) gelernten Anstand.

Nein, es ist nicht Anstand wenn man jemandem von unten nach oben und wieder nach unten taxiert und das nicht unauffällig sondern provokativ und meist noch mit bösem Blick

Es ist auch kein Anstand wenn man mir im Zug den Sitz neben sich nicht frei macht, für die nächste junge Frau aber sofort ohne zu Murren die Tasche runternimmt

Es ist nicht Anstand wenn ich einfach zur Seite geschubst werde anstatt dass man schnell entschuldige sagt, wenn man vorbei will etc

Es ist kein Anstand wenn sich im Gourmessa alle vordrängeln als wäre ich Luft oder auch jemand minderwertiges der keine Rechte hat

Manchmal schäme ich mich echt für meine Landsleute….

Die Frau im Islam – aus der Sicht einer Muslima

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Immer wieder hört man im Alltag dass die Muslima unterdrückt sei, eine unscheinbare Person die nie raus geht, unterdrückt von Ehemann, Brüdern etc, ein Lebewesen das immer Folge leisten muss, nicht widersprechen darf und/oder geschlagen wird.

Auch mir stellt man solche Fragen, respektive äussert mir gegenüber solche Einschätzungen und ich staune immer wieder, wie gerne man die Augen verschliesst vor der Wahrheit und weiterhin gerne an alles brav wiederholt was man gehört oder gelesen hat, egal wie falsch es ist!

Traurig aber wahr, Gerüchte in die Welt setzen scheint Spass zu machen und falsche „Wahrheiten“ trotz besserem Wissen zu erzählen auch, auch wenn man dadurch Menschen bewusst ausgrenzt, verletzt oder schlecht macht.

Da in den Medien meistens Nichtmuslime gefragt werden oder „moderne“ Muslime die so weltoffen sind dass ihr Islam eher dem  Christentum gleicht oder allenfalls nur noch eine komische Tradition ist, oder man muslimischen Teilnehmern gerne mitten im Satz das Gespräch entzieht, möchte ich gerne mal aus meiner, unserer muslimischen Sicht das Thema Frau im Islam erörtern.

Ich zwinge niemanden dazu meine Sicht anzunehmen, mit mir einer Meinung zu sein, aber jetzt reden „wir“! Wir Muslime über uns selber. Wie kann ein nicht muslimischer Mann oder ein nicht muslimische Frau wissen wollen oder entscheiden wollen wie wir leben? Ob wir unterdrückt sind, arm sind, das Kopftuch trägen MüSSEN, etc? Warum zum Geier scheut ihr euch so uns direkt zu fragen? Ah, ich weiss schon, eben darum, weil eigentlich jeder weiss dass all die erzählten Märchen über Muslime eben nur Märchen sind.

Ich frage euch, würden all die Schauermärchen stimmen, wären Frauen im Islam tatsächlich unterdrückt, warum sind dann die meisten Menschen die den Islam annehmen weiblich? Weil sie alle unterdrückt werden wollen?? Wohl kaum!

Also, gehen wir es mal an, Punkt um Punkt.

  • Aussage 1: Das Paradies der Muslime ist nur für Männer.

FALSCH =“Siehe, die muslimischen Männer und Frauen, die gläubigen, gehorsamen,
wahrhaftigen, standhaften, demütigen, Almosen spendenden, fastenden, ihre Scham
hütenden und Allahs häufig gedenkenden Männer und Frauen, bereitet hat ihnen
Allah einen gewaltigen Lohn.“(33:35)

„Wer das Rechte tut, sei es Mann oder Frau, wenn er nur gläubig ist, den wollen wir
lebendig machen zu einem guten Leben und wollen ihn belohnen für seine
Werke.“(16:97)

  • Aussage 2: Frauen dürfen im Islam nicht lernen, nicht lesen, nicht schreiben, nicht zur Schule gehen

FALSCH =Der Prophet Muhammad (s.a.w.s.) sagte: „Das Streben nach
Wissen ist eine Pflicht für jeden Muslim, Mann oder Frau„, und weiter: „Sucht nach
Wissen, von der Wiege bis zum Grab.“

  • Aussage 3: Die Frauen sind  schlechter gestellt als die Männer und die Männer stehen über ihnen

FALSCH=  „Die Männer sind die Verantwortlichen für die Frauen wegen dem, was Gott den einen vor den anderen gewährt hat, und wegen dem, was sie (die Männer) von ihrem Besitz als Unterhalt geben.“(4:34)

STOP! Aber nicht so wie ihr denkt! Sondern so:

Der Mann ist verantwortlich, da wir Frauen allgemein meist etwas schwächer sind, sensibler, etc.

Zudem trägt der Mann in der islamischen Gesellschaft die volle Unterhaltspflicht für seine
Familie. Er ist dazu moralisch und auch gesetzlich verpflichtet. Hält man sich daran, dann gehört somit alles was die Frau verdient IHR und sie kann damit machen was sie will. Sie kann es teilen, für die Familie verwenden, oder für sich selbst. Das heisst, hat eine Frau ein Geschäft, einen Besitz, etc dann gehört er ihr allein, ausser sie will den Besitz mit ihrem Mann teilen!

  • Aussage 4: Männer scheinen mehr wert zu sein als Frauen, denn sie erben mehr

FALSCH= Es ist richtig dass der Erbanteil eines Mannes grösser ist als der Erbanteil einer Frau (welcher cirka die Hälfte ist). Aber nun, nach der Aussage 3 wisst ihr auch warum! Weil der Mann alleine finanziell verantwortlich ist für seine Frau(en) und Kinder! Daher benötigen diese logischerweise auch mehr. Ausserdem, das bedeutet somit auch, dass der Erbteil der Frau, auch wenn kleiner, ihr ALLEIN gehört!

  • Aussage 5: Eine Frau hat keinerlei Entscheidungsrecht oder Mitspracherecht bei der Heirat

FALSCH= Eine Frau hat sehr wohl ein recht mit zu entscheiden wen sie heiraten will, allerdings wäre zb eine zu grosse Nase oder krumme Beine oder eine falsche Haarfarbe kein wirklicher Ablehnungsgrund, im Islam kommt es schliesslich hauptsächlich auf das Innere an, aber hat sie wirkliche Gründe dann kann sie selbstverständlich ablehnen und wenn ihre Familie praktizierend ist, dann wird sie die Entscheidung der Tochter akzeptieren. Wenn nicht, hat das nichts mit dem Islam zu tun, sondern mit falschem Verhalten der Eltern.

  • Aussage 6: Die muslimische Frau wird durch die Kleidung unterdrückt

Nein!= Ich persönlich würde eher sagen beschützt, aber schauen wir es im Ganzen an:

Eine muslimische Frau kann vor ihrem Mann, ihrer Familie oder wirklich nahen Blutsverwandten und/oder ihren Schwiegerelten fast alles tragen was sie mag, solange es nicht aufreizend ist und sie nicht gerade in Unterwäsche herumläuft (ausser vor ihrem Mann)  🙂
Geht sie aber aus dem Haus, oder sind andere Männer anwesend, dann sollte sie Kleidung tragen welche ihren Körper bedeckt und nicht unbedingt Form betont ist.

Schauen wir uns hierzulande in Europa die westliche Mode an, wo es immer mehr darum geht auf zu fallen, Körper zu zeigen, sich zu entblössen,  die Kleider immer kürzer werden, mehr Haut zeigen, wo die Frauen auf Werbeplakaten halb nackt für Turnschuhe, Parfüms etc werben – fragt euch selbst ehrlich wer da weniger wert ist, zumindest als weniger wert dargestellt wird, wenn man halbnackte Frauen zum werben aller möglichen Dinge benützen kann.

Übrigens, betreffen Kleidungsvorschriften nicht nur Frauen:

„Sprich zu den gläubigen Männern, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre
Scham hüten sollen. Das ist reiner für sie. Siehe, Allah kennt ihr Tun. Und sprich zu
den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Scham hüten
und dass sie ihre Reize nicht zur Schau stellen sollen, bis auf das, was davon
sichtbar sein muss, und dass sie ihren Schleier über ihren Busen schlagen und ihre
Reize nur ihren Ehegatten zeigen… „(24:30-3 1)

Fortsetzung folgt inchallah (= so Gott will)

Algerien ohne Strom und das im Ramadan

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Iftar ohne Strom

Traurig aber wahr, in Algerien haben viele Menschen seit gestern Nacht keinen Strom mehr, wie ein Domino Stein der umgestossen wird, fallen weitere „Dominosteine“ um, was heisst, viele Familien stehen nun gerade im Ramadan vor einem Problem. 

  • Kochen geht nicht, ausser man kocht mit Gas und/oder auf offenem Feuer
  • Strassenlampen etc gehen nicht mehr, wenn der Lautsprecher der Moschee per Strom betrieben wird, wird wohl auch der Adhan viel leiser ausfallen als sonst
  • Klimaanlagen gehen nicht mehr, was gerade während dieser heissen Jahreszeit für viele alte Menschen ein Problem darstellt
  • in Sanitätsstationen und Krankenhäusern in den betroffenen Regionen geht der Strom wohl auch nicht, ausser es gibt Notstromakregatoren
  • Der Kühlschrank (falls überhaupt vorhanden) kühlt nicht mehr, was heisst dass all die darin befindlichen Nahrungsmittel verderben

wenn man bedenkt dass viele Familien im Ramadan viel von ihrem Geld ausgegeben haben um Fleisch zu kaufen im  Ramadan und somit mancher Kühlschrank mehr gefüllt ist als normalerweise, ist der Verderb all dieser Lebensmittel eine grosser Verlust!

Das traurigste daran ist aber, in den Regionen wo Algeriens Präsident wohnt oder korrupte Generäle wie zum Beispiel Khaled Nazar (welcher seinen Strom und sein Wasser immer KOSTENLOS von der Polizeikaserne bezieht), funktioniert natürlich alles tadellos!

Angehörige, Freunde und Bekannte von hohen korrupten Personen hatten auch immer Wasser gehabt, auch für allfällige Schwimmingpools, die auch in Zeiten wo Algeriens Volk meist nur alle 2 Tage (!) fliessend Wasser erhielt,  immer mit sauberem Wasser versorgt wurden und während in manchen Regionen Algeriens Autos durch Schlaglöcher auf den Strassen humpeln, sind die Strassen in der Wohnregion des Präsidenten und anderen hohen Personen in bestem Zustand.

Und nein, ich übertreibe nicht, ich habe es mit EIGENEN“ Augen gesehen!

Meine Schwägerin gehört zu den Familien welche momentan ohne Strom sind, und wenn ich bedenke wie deren Lebensmittel verderben, deren Fleisch schlecht wird, die extra für die Kinder gekauften „Petit Gervais“ Yoghurts, die teure Milch und auch von anderen Familien, dann tut mir das Herz weh.
Was leben wir doch hier in einem Luxus! Wir sollten es nicht als selbstverständlich hernehmen, sondern bemerken wie viel „Glück“ wir haben alhamdulillah, dass wir in diesem sauberen Land, ohne Krieg leben dürfen, mit immer fliessendem Wasser, nie Stromausfall, und ohne einen Präsidenten der wie eine Marionette von anderen mit eigenen egoistischen Interessen gelenkt wird und somit sein Volk vergessen hat!

Kein Strom in so einem „reichen Land, einem Land des Petrols, nur von all diesem Reichtum spürt kein „normaler“ Algerier je was, es gibt Menschen in manchen Regionen die wurden bis heute NIE mit Strom versorgt, oder fliessend Wasser und tragen dieses bis heute manchen Kilometer bis nach Hause.

Möge Allah all die korrupten und egoistischen Menschen und Machthaber in der Hölle schmoren lassen! Amin.

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Islam vs Christentum – Teil 1

Publiziert 5. April 2010 | Von Karin Yamina
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Ich möchte gerne mal auf die Stellung der Frau im Islam eingehen. Schauen wir uns doch zum Vergleich mal Christen- und Judentum an.

Vergleich 1:

Die Erbsünde.

Im Christentum und Judentum gibt man Eva, beziehungsweise der Frau im allgemeinen die Schuld an der Erbsünde, bezogen auf die bekannte Geschichte von Adam und Eva im Paradies:

Sir 25,24 Von einer Frau nahm die Sünde ihren Anfang, / ihretwegen müssen wir alle sterben.

„Als die Schlange der Hava beiwohnte, impfte sie ihr einen Unflat ein. – Demnach gilt dies ja auch von den Jisraéliten!? – Bei den Jisraéliten, die am Berge Sinaj standen, verlor sich der Unflat, bei den Nichtjuden, die nicht am Berge Sinaj standen, verlor sich der Unflat nicht.“
(Aboda zara 22b)

Gen 3,16 Zur Frau sprach er: Viel Mühsal bereite ich dir, sooft du schwanger wirst. / Unter Schmerzen gebierst du Kinder. / Du hast Verlangen nach deinem Mann; / er aber wird über dich herrschen.

Man muss aber ehrlicherweise auch noch diesen Vers zitieren:

“Die Väter sollen nicht für die Kinder noch die Kinder für die Väter sterben, sondern ein jeder soll für seine Sünde sterben.” (5. Mose 24:16)

Oder haben wir hier einen Widerspruch?

Im Islam gibt es keine Erbsünde. Niemand muss die Schuld eines anderen tragen:

“Und keine Seele wirkt, es sei denn, gegen sich selbst, und keine lasttragende (Seele) soll die Last einer anderen tragen.” (Quran 6:164)

Vergleich 2:

Die Frau im Allgemeinen. Ihr Status, ihr „Wert“.

Im Christen -und Judentum:

In der Geschichte des Christentums diskutierte man früher sogar über das Wesen der Frau.
Zum Beispiel auf einer Synode im 6. Jahrhundert, da wurde die Frage gestellt, ob die Frau überhaupt ein Mensch sei. Auch lutherische Theologen diskutierten dies noch später.

1 Tim 2,12 Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht, auch nicht, dass sie über ihren Mann herrscht; sie soll sich still verhalten.

Sir 26,3 Eine gute Frau ist ein guter Besitz; / er wird dem zuteil, der Gott fürchtet;

Sir 26,13 Die Anmut der Frau entzückt ihren Mann, / ihre Klugheit erfrischt seine Glieder.

1 Kor 11,5 Eine Frau aber entehrt ihr Haupt, wenn sie betet oder prophetisch redet und dabei ihr Haupt nicht verhüllt. Sie unterscheidet sich dann in keiner Weise von einer Geschorenen.

Schabbath, Fol. 143b: „R. Jehuda sagte: Frauenmilch macht verunreinigungsfähig, auch wenn sie ohne Willen auf den Gegenstand
gekommen ist. Die Milch eines Viehes ist nur dann verun-reinigungsfähig, wenn sie mit Willen auf den Gegenstand gekommen
ist.“

Berakhoth, Fol. 45b: „Es sind nur drei Männer verpflichtet zum
gemeinschaftlichen Tischgebet, zwei aber nicht. Weiber, auch wenn
sie hundert sind, zählen nicht mehr, als zwei Männer. Dasselbe gilt
auch von den Sklaven.“
1 Kor 11,9 Der Mann wurde auch nicht für die Frau geschaffen, sondern die Frau für den Mann.

Im Islam erfahren wir folgendes:

Hussein Ibn `Alî ® berichtete:
>> Der Gesandte Allahs (s) sagte:
“Das Erlangen von Wissen ist jedem Muslim eine Pflicht.”<<

(Baihâqî, Ibn `Adiyy)

Es ist euch erlaubt, euch in der Nacht des Fastens euren Frauen zu nähern; sie sind Geborgenheit für euch und ihr seid Geborgenheit für sie.
( سورة البقرة , Al-Baqara, Chapter #2, Verse #187)

Es berichtet Abu Huraira ®, dass der Prophet (s) sagte:
“Der vollendetste Muslim in Glaubensangelegenheiten ist derjenige, der ein vorzügliches Benehmen hat, und die Besten unter euch sind jene, die ihre Ehefrauen am besten behandeln.”

Ebenso zählen zu Gottes Zeichen (Ayat), daß „ER für euch von eurem Wesen Partnerwesen erschuf, damit ihr bei ihnen Geborgenheit findet. Und ER setzte zwischen euch Liebe und Barmherzigkeit. Gewiß, darin sind doch Zeichen (Ayat) für Leute, die nachdenken.“ (30:21)

Im Islam wurde die Frage ob eine Frau ein Mensch sei nie gestellt. Im Islam sind Mann und Frau vor Gott genau gleich, keiner ist besser oder mehr wert als der andere:

3:195: Gewiß, ICH lasse keine Tat eines Tuenden von euch, ob männlich oder weiblich, verlorengehen, die einen von euch sind wie die anderen.

“Sie sind euch ein Kleid, und ihr seid ihnen ein Kleid” [2:187]

„die Gläubigen, die den besten Glauben haben, sind diejenigen, die den besten Charakter aufweisen können und die besten unter euch sind diejenigen, die am besten zu ihren Ehefrauen sind.“ (tirmidthi)

33:35 Wahrlich, die Gottergebenen Männer und die Gottergebenen Frauen,
die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen,
die gehorsamen Männer und die gehorsamen Frauen,
die wahrhaftigen Männer und die wahrhaftigen Frauen,
die standhaften Männer und die standhaften Frauen,
die demütigen Männer und die demütigen Frauen,
die Almosen spendenden Männer und die Almosen spendenden Frauen,
die fastenden Männer und die fastenden Frauen,
die ihre Keuschheit wahrenden Männer und die ihre Keuschheit wahrenden Frauen,
die Gottes häufig gedenkenden Männer und gedenkenden Frauen
– Gott hat für sie Vergebung und großen Lohn vorgesehen.

In der Geschichte des Islams haben viele Frauen eine bedeutende Rolle gespielt:

– Der erste Mensch, der den Islam anahm, war eine Frau: Khadidscha (r.a.), die erste Frau des Propheten (s.a.s.). Das bedeutet, dass zu einer bestimmten Zeit die muslimische Gemeinde nur aus einer Frau bestand!

– Der erste Mensch, der für den Islam gestorben ist, war eine Frau: Summaya (r.a.), die unter den Folterungen der Mekkaner ihr Leben für ihren Glauben hingab.

Der Prophet (s.a.s.) wurde von einem Mann gefragt: „Wen soll ich am besten behandeln?“ Er antwortete: „Deine Mutter.“ Der Mann fragte weiter: „Und wen danach?“. Der Prophet antwortete: „Deine Mutter.“ Der Mann fragte noch einmal: „Und wen danach?“ Der Prophet antwortete: „Deine Mutter.“ Der Mann fragte wiederum : „Und wen danach?“ Da antwortete der Prophet: „Deinen Vater.“.

Uqba Ibn `Âmir ® berichtete:
>> Allâhs Gesandter (s) hat gesagt:
Schätzt eure Töchter nicht gering. Sie sind warmherzig und wertvoll. <<
(Ahmad Ibn Hanbal)

Vergleich 3:

Vielfach verstehen Nichtmuslime nicht, warum eine muslimische Frau nicht beten darf, wenn sie die Menstruation hat.

Im Christentum und Judentum lesen wir:

Levitikus/3. Mose, Kapitel 15
Wenn eine Frau ihren Blutfluss hat, so soll sie sieben Tage für unrein gelten. Wer sie anrührt, der wird unrein bis zum Abend.

Wenn eine Frau ihren Blutfluss hat, so soll sie sieben Tage für unrein gelten. Wer sie anrührt, der wird unrein bis zum Abend. 20 Und alles, worauf sie liegt, solange sie ihre Zeit hat, wird unrein und alles, worauf sie sitzt, wird unrein. 21 Und wer ihr Lager anrührt, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser abwaschen und unrein sein bis zum Abend. 22 Und wer irgendetwas anrührt, worauf sie gesessen hat, soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser abwaschen und unrein sein bis zum Abend. 23 Und wer etwas anrührt, das auf ihrem Lager gewesen ist oder da, wo sie gesessen hat, soll unrein sein bis zum Abend. 24 Und wenn ein Mann bei ihr liegt und es kommt sie ihre Zeit an bei ihm, der wird sieben Tage unrein und das Lager, darauf er gelegen hat, wird unrein.

„Komme nicht in die Nähe einer Frau, wenn sie tame mit ihrer Regelblutung ist, um ihre Nacktheit aufzudecken. (Levitikus 18:19) Der Zeitraum des Tameseins durch die Menstruation dauert sieben Tage. (Levitikus 15:19)

Subhanallah! Was für eine Behandlung und was für Konsequenzen! Wie schön und einfach ist es doch im Islam.

Im Islam:

`A´ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete:
„Wenn einer von uns ihre monatliche Regel hatte, befahl ihr der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sich mit dem Lendenschurz zu bekleiden. Dann liebkostete er sie.“

Umm Salama, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete:
„Einmal lag ich mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zusammen unter einer Decke. Inzwischen bekam ich die monatliche Regel. Da rückte ich von ihm weg, stand auf und zog das Kleid an, das ich immer während meiner Menstruation trug. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, fragte mich: Hast du deine Tage bekommen? Ich sagte: Ja! Er rief mich dann wieder zu sich unter die Decke. Sie führte ihren Bericht fort: Ich nahm gewöhnlich die rituelle Gesamtwaschung nach dem Geschlechtsverkehr zusammen mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, vor, indem wir beide uns eines einzigen Wasserbehälters bedienten.“

(Nummer des Hadith im Sahih Muslim [Nur auf Arabisch]: 444)

A’ischa berichtete: „Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, stützte sich manchmal auf meinen Schoß und rezitierte den Qur’an, während ich meine Monatsregel hatte. “
[Sahih Al-Bucharyy Nr. 029]

Das zeigt uns einerseits, dass die menstruierende Frau im Islam zwar nicht betet oder eine Moschee besucht, aber an sich nicht als unrein gilt, sondern nur das Blut.

Verleich 4:

Thema Kopftuch

Im Christen- und Judentum:

1 Kor 11,6 Wenn eine Frau kein Kopftuch trägt, soll sie sich doch gleich die Haare abschneiden lassen. Ist es aber für eine Frau eine Schande, sich die Haare abschneiden oder sich kahl scheren zu lassen, dann soll sie sich auch verhüllen.

1 Kor 11,7 Der Mann darf sein Haupt nicht verhüllen, weil er Abbild und Abglanz Gottes ist; die Frau aber ist der Abglanz des Mannes.

Verheiratete Frauen der orthodoxen Juden bedecken ihr Haar mit einer Perücke, Hut, einer Mütze oder einem Kopftuch (Quelle http://www.hagalil.com/judentum/rabbi/fh-0711-5.htm).

“Es ziemt sich nicht für die Töchter Israels ohne Kopfbedeckung auszugehen.” Und “Verflucht sei der Mann, der das Haar seiner Frau den Blicken anderer aussetzt … eine Frau, welche ihr Haar aus Lust zur Schönheit sehen lässt, bringt Armut.”

Subhanallah! Da soll noch einer sagen, das Kopftuch sei eine traditionelle Erfindung bei Muslimen!

Was einem aber zu denken gibt ist der unterstrichene Satz, wonach ein Mann der Abglanz Gottes ist und eine Frau NUR Abglanz des Mannes. Subhanallah!!! Wenn das nicht frauenfeindlich ist, dann weiss ich auch nicht mehr weiter.

Im Islam:

Und sprich zu den gläubigen Frauen, daß sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren und ihren Schmuck nicht zur Schau tragen sollen — bis auf das, was davon sichtbar sein darf, und daß sie ihre Tücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen und ihren Schmuck vor niemand (anderem) enthüllen sollen als vor ihren Gatten oder Vätern oder den Vätern ihrer Gatten oder ihren Söhnen oder den Söhnen ihrer Gatten oder ihren Brüdern oder den Söhnen ihrer Brüder oder Söhnen ihrer Schwestern oder ihren Frauen oder denen, die sie von Rechts wegen besitzen, oder solchen von ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb mehr haben, und den Kindern, die der Blöße der Frauen keine Beachtung schenken. Und sie sollen ihre Füße nicht so (auf den Boden) stampfen, daß bekannt wird, was sie von ihrem Schmuck verbergen. Und wendet euch allesamt reumütig Allah zu, o ihr Gläubigen, auf daß ihr erfolgreich sein möget.
( سورة النور , An-Noor, Chapter #24, Verse #31)

(104) O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Ubergewänder reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, daß sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist allverzeihend, barmherzig.
( سورة الأحزاب , Al-Ahzab, Chapter #33, Verse #59)

Jetzt seit ihr dran zu entscheiden!

Kreuz gegen Kopftuch

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Wieder einmal dieselbe Diskussion. Was ist in Schulen und Klassenzimmern die neutral sein sollten erlaubt an „religiösen Zeichen“ und was nicht?

Die Mehrheit ist dafür dass das Kreuz in Schulen einen Platz haben darf, weil wir in einem überwiegend christlichen Land leben. Gleichzeitig ist aber ein Grossteil dieser Mehrheit dafür, dass man Religion und Staat trennt.

Interessant ist die Statistik welche „Symbole“ von welchen Religionen an Schulen verboten werden sollten.

  • 8% aller Teilnehmer sind der Meinung dass das Kreuz als Anhänger in Schulen verboten sein sollte
  • 29% sind schon der Meinung dass die Kippa an Schulen verboten sein sollte
  • beim Kopftuch sind es schon 56% welche dafür sind dieses aus den Schulen zu verbannen

Bei den Katholiken wird das Ganze noch deutlicher:

  • 98% sind der Meinung dass das Kreuz erlaubt sein sollte
  • 61% sind der Überzeugung dass das Kopftuch verboten sein sollte

Punkto Trennung von Religion und Staat ist das so eine Sache. Hier unterscheidet sich der Islam. Im Islam gibt es diese Trennung nicht, Islam beeinflusst das gesamte Leben, sei es nun im privaten, beruflichen oder politischen Bereich. Alles gehört zusammen quasi wie ein Gesamtpacket. Für alle Bereiche gibt es Vorschriften und Gebote, sowie Ratschläge. Jeder dieser Bereiche wird im Koran berücksichtigt.

Eines wird bei diesen Umfragen aber immer vergessen: Kann man das Kreuz wirklich mit dem islamischen Kopftuch vergleichen?

Nein!

Nun fragen sicher schon die ersten lauthals „und warum nicht?!“

Ganz einfach. Das Koopftuch zu tragen ist für eine Muslima Pflicht (der sie meist gerne nachkommt), das tragen oder aufhängen des Kreuzes hingegen ist keine Pflicht. Punkt.

So einfach ist das.

Warum vergisst man das immer wieder oder lässt es einfach ausser acht? Es gibt einfach Dinge die man nicht vergleichen kann, die nicht den gleichen Zweck haben oder die gleiche Bedeutung! Ich als Muslima würde sagen dass das Kreuz von mir aus in einem Schulzimmer hangen darf, es stört ja niemanden und niemand ist dadurch zu etwas gezwungen – aber- gleichzeitig bin ich auch der Meinung dass das Kopftuch, und damit meine ich jetzt nicht eine Burka oder ein Niqab, im Schulzimmer ebenfalls erlaubt sein sollte. Wenn nicht, dann nimmt man muslimischen Mitbürgern ein Stück ihrer Rechte und dann sind es diese Vorschriften die eine Muslima unterdrücken und einschränken und nicht ihre Religion.

Kreuz gegen Kopftuch

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Wieder einmal dieselbe Diskussion. Was ist in Schulen und Klassenzimmern die neutral sein sollten erlaubt an „religiösen Zeichen“ und was nicht?

Die Mehrheit ist dafür dass das Kreuz in Schulen einen Platz haben darf, weil wir in einem überwiegend christlichen Land leben. Gleichzeitig ist aber ein Grossteil dieser Mehrheit dafür, dass man Religion und Staat trennt.

Interessant ist die Statistik welche „Symbole“ von welchen Religionen an Schulen verboten werden sollten.

  • 8% aller Teilnehmer sind der Meinung dass das Kreuz als Anhänger in Schulen verboten sein sollte
  • 29% sind schon der Meinung dass die Kippa an Schulen verboten sein sollte
  • beim Kopftuch sind es schon 56% welche dafür sind dieses aus den Schulen zu verbannen

Bei den Katholiken wird das Ganze noch deutlicher:

  • 98% sind der Meinung dass das Kreuz erlaubt sein sollte
  • 61% sind der Überzeugung dass das Kopftuch verboten sein sollte

Punkto Trennung von Religion und Staat ist das so eine Sache. Hier unterscheidet sich der Islam. Im Islam gibt es diese Trennung nicht, Islam beeinflusst das gesamte Leben, sei es nun im privaten, beruflichen oder politischen Bereich. Alles gehört zusammen quasi wie ein Gesamtpacket. Für alle Bereiche gibt es Vorschriften und Gebote, sowie Ratschläge. Jeder dieser Bereiche wird im Koran berücksichtigt.

Eines wird bei diesen Umfragen aber immer vergessen: Kann man das Kreuz wirklich mit dem islamischen Kopftuch vergleichen?

Nein!

Nun fragen sicher schon die ersten lauthals „und warum nicht?!“

Ganz einfach. Das Koopftuch zu tragen ist für eine Muslima Pflicht (der sie meist gerne nachkommt), das tragen oder aufhängen des Kreuzes hingegen ist keine Pflicht. Punkt.

So einfach ist das.

Warum vergisst man das immer wieder oder lässt es einfach ausser acht? Es gibt einfach Dinge die man nicht vergleichen kann, die nicht den gleichen Zweck haben oder die gleiche Bedeutung! Ich als Muslima würde sagen dass das Kreuz von mir aus in einem Schulzimmer hangen darf, es stört ja niemanden und niemand ist dadurch zu etwas gezwungen – aber- gleichzeitig bin ich auch der Meinung dass das Kopftuch, und damit meine ich jetzt nicht eine Burka oder ein Niqab, im Schulzimmer ebenfalls erlaubt sein sollte. Wenn nicht, dann nimmt man muslimischen Mitbürgern ein Stück ihrer Rechte und dann sind es diese Vorschriften die eine Muslima unterdrücken und einschränken und nicht ihre Religion.