Archiv der Kategorie: Unsere Tiere

Susy und Mirco lernen Zug fahren

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Ja genau, Susy und Mirco lernen Zug fahren, obwohl, Mirco der Coolmen muss das nicht wirklich lernen, er tut als würde er schon sein Leben lang Zug fahren. Hingegen Auto fahren, das mag er nicht wirklich, für ihn ist das nicht wirklich ein Vergnügen, er versteht nicht ganz warum man damit rumfährt und wohin.

Susy ist da anders. Auto fahren findet sie cool, da kann man so viele Sachen sehen, gemütlich auf dem Sitz hocken und manchmal wird man da sogar noch gekrault…

Zugfahren aber, das ist etwas was sie bisher nicht kannte, ich glaube aber nicht dass ihr der Zug an sich Angst macht, sondern eher der kleine Abstand zwischen Geleise und dem Zug wo man noch auf das Geleise runter sieht. Am Anfang ging sie auch über keine Holzbrücken wo man zwischen den Balken hintersehen konnte aber das hat sie nun inzwischen mit Bravour gelernt. Sie überquert die Brücke zwar noch etwas schnell, aber sie geht drüber.

Beim Zug musste man sie am Anfang hochheben und reinheben, aber nun beim letzten „Zugtraining“ ist sie selber eingestiegen unsere Grosse!

Mirco und Susy ihr beiden tapferen super super Hunde!

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Mirco hat einen Rüdenblick!

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m Anfang beschrieb man uns Mirco so:

Er ist einfach da, hat Freude wenn man sich mit ihm beschäftigt, er sei ein „Sensibelchen“.

Dieser junge Bursche hier??

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:-)

Gehts noch? Ich bin ein „Mann“! Sieht man das nicht? Doooch! Ich hab doch voll nen coolen „Männerblick“!

Okok, aber ein Sensibelchen ist er manchmal noch ein wenig, aber wer wills ihm verdenken.

Der Schritt ins neue Leben

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Der Schritt in ein neues Leben ist immer verbunden mit Ängsten und viel Neuem. Wenn man dann noch ein Tier ist , nicht wirklich versteht was passiert und bisher hauptsächlich Schlechtes erlebt hat im Leben, dann muss es nochmals doppelt so schwer sein.

Was passiert nun mit mir? Wohin geht die Reise? Werde ich wieder leiden?

Der Weg unbekannt, wieder eine Fahrt in einem Auto (die letzte lange Autofahrt war von Djurdevo in Serbien nach Aarau in der Schweiz gewesen).

Beide Tiere waren bei der Autofahrt etwas ängstlich, sie kannten uns abgesehen von den 2 Treffen noch nicht wirklich und wussten nicht ob das nur eine Spazierfahrt wird oder mehr. Anhand der Stimmung haben sie aber sicher gemerkt dass es wohl nicht ein Tag war wie jeder andere.

Zuhause angekommen haben wir, wegen den 2 Katzen und der nicht bekannten Reaktion, die beiden Hunde zuerst an der Leine gehalten, das Haus gezeigt und den Garten. Im Garten durften sie an ganz langen Leinen den Garten erkunden. Bevor wir sie frei lassen konnten draussen, musste zur Sicherheit noch der Zaun erhöht werden.

Hier die ersten Bilder vom ersten Tag.

Mirco

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Susy

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Susy sieht gerade die Katzen und findet die noch fuuuuurchtbar intessant

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Aller Anfang – die Adoption

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Selbstverständlich haben wir unsere beiden Hunde nicht direkt beim ersten Besuch mitnehmen dürfen. Wir bekamen Bedenkzeit, nach einigen Tagen haben wir dann angerufen. Die Entscheidung war gefallen, zugunsten von BEIDEN Hunden. Susy und Mirco würden somit etndlich ein richtiges und liebevolles Zuhause bekommen.

Versteht mich nicht falsch, auf der Pflegestelle hatten und haben es alle Tiere sehr schön, erhalten mehr als nur Futter, werden gestrecheilt, gehegt und gepflegt, aber trotz allem kann solch ein Platz keine richtige Familie ersetzen. Zu zweit oder im Rudel ist nicht dasselbe. Gerade für ein eher „unscheinbares“ und etwas ängstlicheres Tier.

Zwischen dem ersten Besuch und dem Tag wo wir unsere Vierbeiner abholen gingen, wurde der kleine Mirco noch operiert. In Serbien waren beide Tiere misshandelt worden. Man weiss über beide nicht viel, über den kleinen Mirco noch weniger, der plötzlich nahe dem Tierheimgelände aufgetaucht war, ein kleiner Welpe, ängstlich, allein und ohne Vertrauen zu Menschen.

Mehrere Wochen versuchte man erfolglos den kleinen Kerl einzufangen um ihm im Tierheim aufzunehmen, was sich als gar nicht so einfach gestaltete da er jedes Mal die Flucht ergriff wenn man sich ihm näherte. Schlussendlich gelang es dann. Es wurde festgestellt dass sein linker hinterer Hüftknorpel zertrümmert war (wohl durch Schläge), weshalb er hinkte.

Susy schien mal Fahrenden gehört zu haben, soviel ich weiss wollten diese sie dann „entsorgen“ was zum Glück von einer Tierschützerin verhindert wurde.

So empfing uns am Abholtag die Susy, freudig, ein wenig zurückhaltend noch und Mirco der auf 3 Beinen angehüpft kam, das vierte operierte schonend hochgezogen.

Beim Unterschreiben der Unterlagen waren beide dabei, es schien fast als würde Susy spüren dass dieser Moment für sie entscheidend war:

 

:-)

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